Kinder fordern und fördern

Es gibt eine chinesische Weisheit, die besagt: Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln. Wenn die Kinder gross sind, gib Ihnen Flügel.
Kinder fordern und fördern
Lösungsorientiertes Denken und Handeln im erzieherischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Alle Eltern wollen gute Eltern sein und versuchen ihre Kinder nach den besten Möglichkeiten zu fördern. Heute stehen enorm viele Fördermöglichkeiten von Reit- und Musikunterricht bis zum Ballet oder Karate.

Damit das Kind jedoch ersichtliche Erfolge erzielen kann, muss es gefördert, aber auch gefordert werden. Erziehung ist ein Zusammenspiel und Entwicklungsprozess von Förderung und Forderung. Das eine ist ohne das andere nicht möglich. Das ist einfach zu verstehen, aber nicht leicht in die Praxis umzusetzen.

Gemäss dem lösungsorientiertem Ansatz sollte man als Eltern darauf achten, die Motivation für diesen im Innern angelegten Entwicklungsprozess nicht zu hemmen und möglichst optimale Lebensbedingungen zu gestalten, damit die kindliche Ent-wicklung stattfinden kann.

Welche Massnahmen können Eltern treffen, um eben genau diesen Entwicklungsprozess zu unterstützen?

1. Mit Kindern reden

Die Verständigung zwischen Eltern und Kindern ist nicht immer einfach. Es sollten spontane Gespräche sein, in einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens. Gegenseitige Ablehnung, Unverständnis und Feindschaft sowie gegenseitige Ablehnung sind nicht wünschenswert, jedoch häufig in Familien anzutreffen. Eltern und Kinder wollen verstanden werden, was wiederum ein aufmerksames Reden und Zuhören erfordert. Reden sollte man auch dann, wenn es eigentlich kein Gespräch bedarf, da nichts brennt. Das Gespräch sollte eine alltägliche Selbstverständlichkeit sein.

2. Lohnende und vom Kind wählbare Ziele mit den Kindern vereinbaren

Den Kindern sollte geholfen werden, Ihre Ziele und Wünsche zu finden. So entsteht gewisse Dynamik im ihrem Leben, welche das eigene Feuer schürt. Als Eltern sollte man mit den Kindern mehr darüber reden, was sie wollen, als was sie nicht wollen, was ihnen wichtig ist und wo sie hinwollen.

3. Sich am Gelingen des Kindes orientieren

Lernen ist oft mühsam. Die Kinder benötigen Aufmunterung und Vertrauen sowie Hoffnung, dass etwas, dass man plant, auch gelingen kann.

4. Möglichen Rahmen definieren

Das Leben ist wie ein Spiel. Eltern und Kinder können es nicht spielen, ohne Regeln und Vereinbarungen getroffen zu haben. Die Eltern sollten mehr wie Trainer sein, und das Kind unterstützen, sich auf dem Spielfeld fair und konstruktiv zu verhalten. Als Eltern sollte man aber auch die Aufgabe des Schiedsrichters übernehmen und das Kind ermahnen und nach Bedarf auch bestrafen.

5. Vereinbarungen über die Spielregeln

Wenn ein Kind in eine Familie hineingeboren wird, sollte es einen Rahmen vorfinden, welcher ein angenehmes Zusammenleben möglich macht. Wenn der Rahmen vorgegeben ist, wird dieser in der Regel von den Kindern akzeptiert und befolgt.

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