Teufelskralle

Teufelskralle
Die Heilpflanze Teufelskralle oder wie sie auch genannt wird die Trampelklette gedeiht in den Steppen Namibias und Südafrikas. Die trichterförmigen Blüten tragen die Farben hellrote bis purpurrot und sind auffallend gross.

Die trichterförmigen Blüten tragen die Farben hellrote bis purpurrot und sind auffallend gross. Ihre Verbindung zum Teufel verdankt die Pflanze ihren Früchten, die wie Krallen mit Stacheln aussehen.

Der eigentliche Schatz, bzw. das Wundermittel gegen den rheumatischen Schmerz liegt in den Speicherwurzeln dieser Pflanze. Wie der Name schon verrät, speichert die Pflanze in den Wurzeln ihre Reservestoffe, das heisst die „ Nahrung“, die die Pflanze bei Energiebedarf einsetzen kann. Die Pflanze hilft vor allem bei Schmerzen im Bewegungsapparat sprich bei Hüftschmerzen, Gelenkschmerzen über oder auch Rückenbeschwerden. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Teufelskralle dazu beitragen kann, dass sich der Gelenkknorpel regenerieren kann, wenn die Knorpelzellen vorhanden sind.

Die Teufelskralle-Präparate sind in der Apotheke und Drogeriemärkten ohne Rezept erhältlich. Der Körper benötigt täglich etwa 4,5 Gramm Teufelskralle, ca. 2 Tabletten pro Tag. Wegen ihres bitteren Geschmacks ist die häufigste Art der Anwendung die Kapselform.  Die Tabletten von der Marke BIOVEA kann man zum Beispiel online bestellen, 2-3x täglich nehmen Sie 2 Kapseln ein. Die genaueren Informationen wann beispielsweise die Kapseln eingenommen werden müssen, können Sie auf der Packungsbeilage nachlesen.  

Wer doch lieber Tee trinken möchte, der übergiesst ein bis zwei Teelöffel Teufelskralle mit kochendem Wasser und lässt die Teemischung 5 Stunden ziehen. Nach den 5 Stunden wird der Tee abgeseiht und Sie können ihnen in kleinen Schlücken trinken. Sicherlich ist der Tee die billigere Variante, aber wem dies zu viel Zeit in Anspruch nimmt, der soll stattdessen die Kapseln einnehmen. Die Bitterstoffe des Tees werden bei Appetitlosigkeit sowie verminderter Magen-und Gallensaftproduktion verwendet.

Die Teufelskralle gibt es auch in Salben-Form, die problemlos im Handel erwerbbar und nicht verschreibungspflichtig ist. Die Salbe hat sich zur äusserlichen Anwendung bewährt, konkret hat sie eine positive Wirkung auf Gürtelrose, Erysipel, schlecht heilende Wunden und chronische Hautprobleme wie Ekzeme und Schuppenflechten. Herpes Zoster, die man umgangssprachlich Gürtelrose nennt, ist eine Viruserkrankung, die durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite auftritt. Erysipel ist eine bakterielle Infektion der oberen Hautschicht und Lymphgewebe und zeigt sich als starke Rötung, die scharf abgegrenzt ist. Man trägt die Salbe auf die betroffene Hautstelle auf und dort entfaltet sie ihre Wirkung. Die Teufelskrall- Salbe können Sie zum Beispiel online bestellen beim „Chrüterhüsli“ (Sitz in Basel) für CHF 17.90, dabei sind die Versandkosten aber zusätzlich zu beachten. Die „Chrüterhüsli-Salbe“ enthält keine Konservierung-Duft- oder Farbstoffe. Auf der Website http://www.chrueterhuesli.ch/de/Online-shop/Gesund-und-vital-bleiben/Heilmittel/Salben/Teufelskralle-Salbe.html# finden Sie zusätzlich verwandte Produkte.

Fakt ist, dass mehrere Studien bewiesen haben, dass die 8-12 Wochen lange Einnahme von Teufelskralle Schmerzen reduziert und die körperliche Funktion von Arthrose Patienten verbessert. Da die Nebenwirkungen viel geringer ausfallen, als bei der Einnahme von Arzneimittel, wäre dies sicherlich auch als positiver Punkt zu nennen.

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