Tipps für eine gelungene Radtour mit Kindern

Die Natur mit dem Fahrrad zu erkunden, ist für viele Familien ein gelungener Ausgleich zum Alltag.
Tipps für eine gelungene Radtour mit Kindern
Kinder während dem Velo fahren

 

Die ersten Radtouren können Kinder schon im Alter von 4 bis 5 Jahren eigenständig bewältigen, insofern die wichtigen Basics wie das Bremsen und das Balancetraining gut ausgebildet sind. Doch damit die Fahrradtour mit deinem Nachwuchs auch ein voller Erfolg für die ganze Familie wird, solltest Du einige wichtige Tipps beherzigen, die wir Dir in diesem Artikel näher erläutern. 

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Die wichtigsten Tipps für die Fahrradtour mit Kindern

Stelle den Sattel höher

Auf längeren Touren sitzt es sich effizienter, wenn die Position des Sattels etwas höher eingestellt ist. Stelle den Fahrradsattel vom Kinderfahrrad schrittweise höher, bis nur noch die Zehenspitzen Deines Kindes den Boden erreichen und lediglich ein kleiner Knick im Kniegelenk zu sehen ist. 

Plane klein

Insbesondere die ersten Touren sollten unbedingt überschaubar bleiben. Auch wenn schon Erfahrung mit gemeinsamen Ausflügen vorhanden sind, musst Du bedenken, dass Kinder nicht immer gleich gut gelaunt sind. Plane daher lieber kurze Touren und verlängere diese bei Bedarf. Darüber hinaus kannst Du Dein Kind motivieren, wenn Du es mit in die Planung einbeziehst. 

Suche motivierende Ziele aus

Baue so oft wie möglich kleine Zwischenstopps ein, etwa wenn es etwas Interessantes am Wegesrand zu erkunden gibt oder um den See in der Nähe zu erkunden. Am Ende der Radtour sollte idealerweise ein echtes Highlight auf deine Kinder warten - ein Besuch vom Spielplatz, der Eisdiele, ein Badesee, der Kletterpark oder ähnliches. Bietest Du Deinem Nachwuchs ein motivierendes Ziel, fallen auch schwierigere Streckenabschnitte leichter. 

Die richtige Ausrüstung

Klar sollte sein: Dein Kind steigt nur mit passendem Helm aufs Rad! Um die Hände bei einem möglichen Sturz zu schützen, sind ebenfalls Bikerhandschuhe empfehlenswert. Natürlich kommt auch genügend Verpflegung und Wasser in den Rucksack, ebenso wie eine Regenjacke oder ein dicker Pullover. Eine kleine Notfallpumpe und ein Reparaturset gehört ebenfalls ins Gepäck, damit Du bei Bedarf entsprechend handeln kannst. Auch wichtig: Ein Handy für den Notfall!

Ein Ausflug mit Freunden

Seid ihr mit einer Familie befreundet, die etwa gleichaltrige Kinder hat? Dann frage doch, ob Interesse an einem gemeinsamen Radausflug besteht, denn auch dies ist ein hochmotivierender Faktor f+r Kinder. Lässt es sich einrichten, geht also zusammen auf Tour. 


Dein Kind bestimmt das Tempo

Dein Kind darf auf der Radtour die Geschwindigkeit vorgeben. Zwei Erwachsene als Begleiter sind in der Regel ideal, damit das Kind in der Mitte radeln kann. Möchtest Du mit deinem Sprössling alleine fahren, solltest Du es vorweg fahren lassen. So kannst Du verschiedene Situationen genau überwachen und im Notfall entsprechend agieren. 

Essen und Trinken 

Kinder brauchen öfter eine Pause als Erwachsene. Ausserdem ist es für dein Kind auch ein guter Motivator, besonders wenn die Weckerl zuhause gemeinsam vorbereitet wurden. Sucht euch einen schönen Platz in der Natur und geniesst die frische Luft. 

Die Strasse nur im Notfall

In der Regel sind sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gut ausgebaute Radwegenetzte zu finden, die Du auch unbedingt bevorzugen solltest. Benutze die Strasse wirklich nur im äussersten Notfall und ziehe immer entsprechende Alternativen vor.

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